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Gymnasium Kenzingen: Fehlalarm!

Amok-Fehlalarm am Gymnasium Kenzingen
Amok-Fehlalarm am Gymnasium Kenzingen
Veröffentlicht am Freitag, 13. Juli 2012
Am Freitag, den 13. Juli 2012 gegen 11.20 Uhr wurde der Amok-Alarm des Gymnasiums ausgelöst. Der Schulbetrieb wurde deshalb mittels der entsprechenden Lautsprecherdurchsage unterbrochen, die in der Pausenzeit befindlichen Schülerinnen und Schüler begaben sich in Klassenräume, die anschließend von innen verschlossen wurden.

Die Polizei war unmittelbar nach der Alarmierung mit allen verfügbaren Kräften vor Ort und leitete die erforderlichen Maßnahmen ein: Das Schulgelände wurde gesichert, das Schulgebäude intensiv durchsucht, anschließend die Schüler in Gruppen aus dem Gebäude begleitet. Vor Ort befindliche Eltern und Anwohner wurden mittels Lautsprecherdurchsagen informiert. Die Durchsuchung der Räumlichkeiten bestätigte, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hat. Schüler, Lehrer oder andere Personen in oder im Umfeld der Schule waren zu keinem Zeitpunkt tatsächlich gefährdet. Zum Zeitpunkt der Alarmauslösung hielten sich ca. 1000 Schüler im Gymnasium auf. Weshalb und auf welche Weise der Alarm ausgelöst wurde, muss noch geklärt werden.

Der Dank der Stadt gilt dem besonnenen Verhalten aller Beteiligten: Der Polizei, die die Lage professionell abarbeitete ohne Unruhe über das unvermeidbare Maß hinaus aufkommen zu lassen. Dem Roten Kreuz, das in großer Zahl zum Einsatz bereit stand und tatsächlich drei Kinder wegen Schwächeanfällen behandelte. Den Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums, die die schwierige Situation besonnen bewältigt haben. Dank den Eltern für ihre Ruhe und ihr Verständnis angesichts der zunächst nicht geklärten Lage. Dank den sonstigen Helfern von der Stadt und aus der Bürgerschaft. Große Anerkennung nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern, die die schwierige Situation nahezu heldenhaft, jedenfalls weitestgehend diszipliniert, gemeistert haben.

Dank auch der Presse für ihre unaufdringliche Arbeit. Ob allerdings, wie von TV Südbaden praktiziert, Kinder unmittelbar nach Verlassen des Schulgebäudes vor laufender Kamera interviewt werden müssen, darf sicherlich ernsthaft in Zweifel gezogen werden.

Die Amok-Alarmierungsanlage wurde als eine Folge der Ereignisse in Winnenden und im Jahr 2011 im gesamten Schulzentrum für rund 43.000 Euro installiert und vom Land gefördert. So ärgerlich, aufwändig und bedauerlich ein Fehlalarm wie in diesem Fall auch sein mag: Das Konzept insgesamt hat planmäßig funktioniert. Die aktuelle Herausforderung ist, die Möglichkeit weiterer Fehlalarme zu vermeiden.

Matthias Guderjan
Bürgermeister